| Prinzipien der Mototherapie | | Drucken | |
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Der ganzheitliche therapeutische Ansatz der Mototherapie bietet für die umfassenden Probleme entwicklungsgestörter Kinder eine adäquate Hilfe. Durch die gleichzeitige Behandlung von Wahrnehmungs- und Bewegungsstörungen, Störungen der emotionalen Befindlichkeit und des sozialen Verhaltens und die Einbeziehung des sozialen Umfeldes in den Therapieprozess, bietet sie alle Chancen, die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes zu bessern.
Mototherapie ist handlungsorientiert und knüpft an der primären Entwicklungswelt von Jugendlichen an. Sie stärkt Körpersein, Bewegung und Spiel. Mototherapie fordert die Kinder zur aktiven Auseinandersetzung mit der materialen und sozialen Umwelt heraus. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der Erarbeitung von Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit und unterstützt die Fähigkeit, zwischenmenschliche Beziehungen befriedigend zu gestalten. Mototherapie handelt ressourcenorientiert. Im Fokus der Therapie stehen die Stärken und Ressourcen der Kinder. Daraus entsteht die Motivation und Bereitschaft, sich immer wieder neuen Herausforderungen und Anforderungen zu stellen und Handlungskompetenzen zu entwickeln. Dabei werden Eigen-Mächtigkeit und Eigen-Wirksamkeit erfahrbar und das Vertrauen in das eigene Selbst gestärkt.
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Mototherapie orientiert sich am Entwicklungsstand und an den Bedürfnissen des Einzelnen. Ausgehend von den vorhandenen Stärken und Fähigkeiten werden die Kinder bei der Bearbeitung ihrer Beeinträchtigungen und Störungen unterstützt.